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Wollt ihr den Sport nur gelegentlich im Urlaub ausüben, oder hat euch das Surffieber gepackt?

Leihen
Wer nur einmal pro Jahr im Urlaub Surfen möchte, der braucht sich um eigenes Material nicht zu kümmern, vorausgesetzt eine Surfschule ist vor Ort. Immer nachfragen, ob es sich um eine Wellenreit- oder Windsurfschule handelt, denn beides nennt sich Surfschule.

Die meisten Surfstationen bieten neben dem Kursprogramm auch Surfanzüge und Boards zum Verleih an. Informiert euch vorher über die Preise, denn bei einem zweiwöchigen Aufenthalt kann es auch günstiger sein, eine eigene Ausrüstung anzuschaffen und mit auf die Reise zu nehmen.

Das Mietmaterial ist meist nicht älter als ein oder zwei Jahre, kann aber wegen dem Dauereinsatz schon mal in einem stark gebrauchten Zustand sein. Bei den Surfanzügen kommt es auf die Hygiene an, immerhin werden die Wetsuits übers ganze Jahr von unterschiedlichen Personen getragen - aber entsprechend oft gereinigt.

Bei diesen Surfcamps könnt ihr nach Leihmaterial fragen.


Kaufen
Mit eigener Ausrüstung seit ihr jederzeit einsatzbereit und nicht an eine Surfstation gebunden. Wer den Kauf von Board, Anzug und Zubehör plant, sollte sich vorab über das Angebot, unterschiedliche Produkteigenschaften und die Preise informieren.

Wer die Möglichkeit hat, vor dem Kauf eines Boards verschiedene Modell zu testen, der sollte dies unbedingt tun. Die eigene praktische Erfahrung sagt mehr aus, als eine theoretische Beratung. Leiht euch z.B. am letzten Tag eures Surfkurses ein kleineres Brett aus. So merkt ihr schnell, ob der Umstieg schon sinnvoll oder noch mehr Praxiserfahrung auf einem größeren Brett erforderlich ist.

Beim Kauf eines neuen Boards gibt es große Preisunterschiede. Je nach Herstellungsverfahren kann man z.B. für einen neuen 7'6"er Mini-Malibu zwischen 299,- und 600,- Euro auf den Tisch legen. Günstige Boards in Polypropylen-Bauweise erfüllen auf jeden Fall ihren Zweck und sind extrem robust. Exklusiver, steifer aber auch empfindlicher sind die Boards in Polyester-, Epoxy- oder Sandwich-Bauweise.

Gebrauchte Wellenreitboards sind eine günstige Alternative, die ihr in Shops, auf Surfflohmärkten oder über private Kleinanzeigen findet. Auch bei ebay wird gebrauchte Ausrüstung angeboten.

Für den Kauf eines Wellenreitanzuges (Wetsuit, Neoprenanzug) solltet ihr euch etwas Zeit nehmen und im Shop verschiedene Modelle anprobieren. Wichtig: Keinen Windsurf- oder anderen Wassersportanzug andrehen lassen - diese Modelle sind zum Wellenreiten ungeeignet. Der Anzug sollte genau passen und möglichst faltenfrei anliegen. Die Neoprenstärke muss zur Temperatur der Region passen, in der ihr aufs Wasser gehen wollt. Für einen Wetsuit bezahlt ihr ca. 120,- bis 250,- Euro.

Eine Leash und Surfwachs schlägt nochmals mit maximal 50,- Euro zu Buche, weitere Ausrüstung wie Booties (Schuhe), Wetshirt (Lycra) und Boardbag könnt ihr euch bei Bedarf zulegen.

Hier findet ihr eine Liste mit Surfshops, auch in unseren Kleinanzeigen werden Boards und Zubehör angeboten.
Die meisten Surfschulen bieten Surfboards und Wetsuits auch im Verleih an.
FCS
© Tom Körber
Wer vom Surfvirus infiziert wurde und regelmäßig aufs Wasser will, der sollte sich eine eigene Ausrüstung zulegen.

 
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